Ratgeber
Was kostet eine Website für kleine Betriebe? (2026)
Stand: Juli 2026
Für kleine Betriebe liegt eine professionelle Website 2026 meist zwischen 700 € und 3.000 € einmalig, dazu kommen laufende Kosten für Domain, Hosting und Pflege von etwa 10 € bis 150 € im Monat. Bei uns kostet ein Onepager ab 690 €, eine komplette Website ab 1.400 € — und die Online-Terminbuchung gibt es als eigenen Tarif für 99 € im Monat. Was am Ende den Ausschlag gibt: Umfang, Funktionen und wer die Texte liefert.
Diese Spanne ist bewusst groß, weil „Website" viele verschiedene Dinge bedeuten kann — von der selbst gebastelten Baukasten-Seite bis zum Agenturprojekt mit Buchungssystem. Wir ordnen das hier ehrlich ein, inklusive unserer eigenen Preise, damit Sie vergleichen können.
Die drei Wege zur Website — und was sie kosten
Baukasten (Wix, Jimdo & Co.)
Sie bauen selbst, mit fertigen Vorlagen. Kosten: rund 10–40 € im Monat, dafür Ihre eigene Zeit — meist mehrere Wochenenden, wenn es gut werden soll. Für einen ersten Auftritt mit Adresse, Öffnungszeiten und ein paar Fotos reicht das oft völlig aus. Ehrlich gesagt: Wenn Ihr Budget bei null liegt und Sie technisch nicht ganz abgeneigt sind, ist ein Baukasten kein schlechter Start. Die Grenzen zeigen sich, sobald Sie Termine online annehmen wollen, bei Google gefunden werden müssen oder die Seite nach etwas Eigenem statt einer Vorlage aussehen soll.
Freelancer
Einzelne Webdesigner, oft über Empfehlung oder Plattformen gefunden. Preisspanne: etwa 500–3.000 €, je nach Erfahrung und Umfang. Vorteil: persönlicher, oft günstiger als eine Agentur. Nachteil: Verfügbarkeit schwankt stark — bei Krankheit, Urlaub oder wenn der Freelancer das Projekt einstellt, stehen Sie ohne Ansprechpartner da. Auch laufende Pflege ist selten fest geregelt.
Agentur
Volles Paket: Konzept, Design, Text, Technik, oft mit Projektmanagement. Preisspanne: etwa 2.000 € bis 10.000 € und mehr, bei größeren Agenturen mit entsprechendem Overhead auch deutlich darüber. Dafür bekommen Sie in der Regel verlässliche Prozesse und einen festen Ansprechpartner.
Wir bewegen uns preislich zwischen Freelancer und kleiner Agentur — mit Festpreisen statt Stundensätzen, und ohne die Ausstattung einer großen Agentur, die Sie bei einem kleinen Betrieb ohnehin nicht brauchen.
Vergleichstabelle: Baukasten vs. Freelancer vs. Agentur
| Baukasten | Freelancer | Agentur | |
|---|---|---|---|
| Kosten | 10–40 €/Monat | 500–3.000 € einmalig | 2.000–10.000 €+ einmalig |
| Zeitaufwand für Sie | hoch (Sie bauen selbst) | mittel (Abstimmung) | gering (wird abgenommen) |
| Ergebnis | Vorlage, austauschbar | individuell, je nach Können | individuell, meist professionell |
| Ausfallrisiko | keins (Sie machen es selbst) | mittel (Einzelperson) | gering (Team/Prozesse) |
| Geeignet für | Minimal-Präsenz, sehr kleines Budget | überschaubares Projekt, persönlicher Kontakt gewünscht | Betriebe, die Website + Betreuung aus einer Hand wollen |
Was wir bei MDE Digital verlangen
Wir zeigen unsere Preise offen, weil kaum eine Agentur das tut — damit Sie vergleichen können, bevor Sie anfragen:
- Onepager — ab 690 €: eine Seite mit allem Wichtigen, individuelles Design, in 1–2 Wochen online. Der typische Einstieg für Betriebe, die bisher nur eine Google-Maps-Karte hatten.
- Website — ab 1.400 €: bis zu 6 Unterseiten, individuell gestaltet, komplett eingerichtet inklusive Impressum und Datenschutz.
- Online-Terminbuchung — 99 €/Monat + 290 € Einrichtung: als eigener Tarif für Ihre bestehende oder neue Website — in Kombination mit einem Website-Paket ist die Einrichtung geschenkt.
- Hosting & Pflege — ab 29 €/Monat: Hosting, Domain und technische Updates; Änderungen zum Festpreis. Sechs Monate Mindestlaufzeit, danach monatlich kündbar.
Diese Preise sind Festpreise — kein Stundensatz, der am Ende überrascht. Umsatzsteuer kommt nicht dazu: Wir arbeiten nach der Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG), der genannte Betrag ist zugleich der Rechnungsbetrag.
Was den Preis bestimmt
Der größte Hebel ist nicht die Agentur, sondern das Projekt selbst:
- Seitenumfang: Eine Seite ist schneller fertig als sechs oder zehn. Jede zusätzliche Unterseite bedeutet Struktur, Texte, Feinschliff.
- Texte & Fotos: Liegen bereits gute Texte und Bilder vor, sinkt der Aufwand spürbar. Fehlen sie, braucht es Beratung, Texterstellung oder ein Fotoshooting — das kostet Zeit, die im Preis steckt. In der Praxis ist das der Punkt, an dem sich Projekte am häufigsten verzögern: nicht die Technik, sondern die fehlenden Inhalte.
- Funktionen: Ein einfaches Kontaktformular ist etwas anderes als ein Online-Terminbuchungssystem mit Kalenderanbindung. Jede zusätzliche Funktion bedeutet mehr Einrichtung und mehr Testaufwand.
- Pflege: Wer die Seite nach dem Launch selbst betreuen will, zahlt einmalig weniger, muss sich aber um Updates und Änderungen selbst kümmern. Wer das abgeben will, zahlt eine monatliche Pauschale dafür.
Laufende Kosten, die oft vergessen werden
Der einmalige Preis ist nicht die ganze Rechnung. Domain, Hosting und Pflege laufen weiter — und werden bei der ersten Kalkulation gerne übersehen:
- Domain: meist 10–20 € im Jahr, je nach Endung (.de, .com …).
- Hosting: bei Baukästen im Monatsbeitrag enthalten, sonst separat — grob 5–30 € im Monat, je nach Anbieter und Traffic.
- Pflege: Sicherheitsupdates und technischer Support. Bei uns ab 29 € im Monat inklusive Hosting und Domain, sechs Monate Mindestlaufzeit und danach monatlich kündbar; Änderungen setzen wir zum Festpreis um — Angebot vorab. Ohne festen Pflegevertrag zahlen Sie bei Freelancern oder Agenturen häufig einen Stundensatz für jede Änderung — das kann sich summieren.
Aus unserer Erfahrung ist genau dieser Punkt der, den Betriebe am Anfang am meisten unterschätzen: Die Website ist mit dem Launch nicht „fertig" — sie muss weiterleben, sonst wirkt sie nach zwei Jahren veraltet und schadet mehr, als sie hilft.
Was neben dem Bau technisch nötig ist, damit die Seite überhaupt erreichbar wird — Domain, Speicherplatz, DNS-Einträge, Zertifikat und Pflichtseiten —, steht im Artikel Was brauche ich, um eine Website online zu stellen?.
Häufige Fragen
Weil Konzept, Design, Text, Technik und oft auch Projektmanagement in einem Preis stecken — und weil größere Agenturen entsprechenden Overhead haben. Bei kleinen, spezialisierten Anbietern wie uns fällt dieser Overhead kleiner aus, deshalb liegen wir günstiger als klassische Agenturen.
Ja. Ein Onepager lässt sich später zur vollständigen Website ausbauen, eine Website später um Terminbuchung erweitern. Sinnvoll ist, von Anfang an sauber und individuell zu starten statt mit einer Billig-Vorlage, die man ohnehin bald ersetzen will.
Für eine reine Visitenkarten-Seite ja. Sobald Sie online Termine annehmen, bei Google gut gefunden werden wollen oder die Seite Ihr Aushängeschild ist, stößt ein Baukasten schnell an Grenzen — bei Design, Ladezeit und Funktionsumfang.
Kommt auf den Zustand an. Manchmal reicht eine Überarbeitung, oft lohnt sich technisch und preislich ein Neuaufbau mehr als Flickwerk an einer alten Seite. Das lässt sich nur nach einem kurzen Blick auf die bestehende Seite ehrlich beantworten.
Bei uns nicht — der Festpreis gilt, ohne Nachverhandlung. Laufende Kosten entstehen nur bei den Monatstarifen: die Online-Terminbuchung ist monatlich kündbar, Hosting & Pflege nach sechs Monaten Mindestlaufzeit.