Ratgeber
Was kostet eine Website für ein Restaurant?
Stand: Juli 2026
Eine Restaurant-Website kostet entweder rund 10 bis 40 € im Monat, wenn Sie sie im Baukasten selbst bauen, oder einmalig 700 bis 3.000 €, wenn sie jemand für Sie baut. Bei MDE Digital sind es 1.400 € einmalig für bis zu sechs Unterseiten und ab 29 € im Monat für Hosting und Pflege. Die entscheidende Kostenfrage stellt sich aber erst danach: Wer hält die Speisekarte aktuell? Genau daran scheitern die meisten Gastro-Seiten — nicht am Bau.
Die drei Wege und was sie kosten
Für ein Restaurant gibt es im Kern drei Möglichkeiten, plus die Branchen-Baukästen der Gastro-Softwareanbieter. Die Preise unten stehen so auf den öffentlichen Preisseiten, abgerufen am 26. Juli 2026; wo keine Anbieterangabe steht, handelt es sich um marktübliche Spannen aus unserer Projektpraxis.
| Weg | Preis | Was das im Alltag heißt |
|---|---|---|
| Baukasten selbst bauen | IONOS MyWebsite Now: 12 €/Monat (Starter), 18 € (Plus), 33 € (Pro), Preise inkl. MwSt. | Sie bauen und pflegen selbst. Die beworbenen Aktionspreise (etwa 1 € für 12 Monate im Plus-Tarif) sind befristet und teils an eine Mindestvertragslaufzeit gebunden — danach gilt der reguläre Preis |
| Modul beim Gastro-Softwareanbieter | gastronovi Website-Modul: 29 €/Monat bzw. 290 €/Jahr | Baukasten-Prinzip innerhalb der Gastro-Software, dafür alles an einem Ort. Weitere Module kosten extra, etwa Speisekarten mit 19 €/Monat |
| Webdesigner oder Agentur | etwa 500–3.000 € einmalig beim Freelancer, 2.000–10.000 €+ bei der Agentur | Individuelles Design, Texte und Fotos werden mitgedacht; Pflege je nach Vertrag |
| MDE Digital | 1.400 € einmalig bis 6 Unterseiten, ab 29 €/Monat Hosting & Pflege | Festpreis statt Stundensatz, die Seite gehört Ihnen. Änderungen setzen wir zum Festpreis um, Angebot vorab |
Ein Hinweis zur Vergleichbarkeit: Baukasten-Preise sind Mietpreise, die dauerhaft weiterlaufen; die einmaligen Beträge sind Kaufpreise, zu denen laufend nur Hosting und Domain kommen. Und die auffällig niedrigen Einstiegsangebote der Baukästen gelten fast immer nur für die erste Vertragsperiode.
Dazu gehört eine Fußnote zur Steuer, sonst vergleicht man Äpfel mit Birnen: IONOS nennt seine Preise inklusive Mehrwertsteuer, gastronovi macht dazu auf der Preisseite keine Angabe — dort lohnt die Nachfrage, ob netto oder brutto gemeint ist. Auf unserer Rechnung erscheint keine Umsatzsteuer, weil wir nach der Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG) abrechnen: Der genannte Betrag ist zugleich der Rechnungsbetrag.
Warum die Speisekarte der teuerste Teil der Seite ist
Jedes andere Element einer Restaurant-Website wird einmal gebaut und bleibt: Anfahrt, Öffnungszeiten, Bilder vom Gastraum. Die Karte dagegen ändert sich — saisonal, bei Lieferantenpreisen, beim Mittagstisch sogar wöchentlich. Wer das nicht mitplant, hat nach einem Jahr eine Seite mit falschen Preisen, und das ist schlimmer als gar keine Seite.
Drei Wege gibt es, und alle drei haben einen Preis: Sie pflegen selbst — dann muss die Karte im System so einfach änderbar sein, dass es auch der Servicekraft gelingt. Sie lassen pflegen — dann klären Sie vorher, was eine Änderung kostet; bei uns läuft das zum Festpreis mit Angebot vorab, nicht auf Zuruf. Oder Sie hängen ein PDF hoch — der bequemste und schlechteste Weg, weil Google den Inhalt einer PDF-Karte deutlich schlechter verwertet und die Datei auf dem Handy häufig unlesbar klein ist. Wer bei „Pizzeria" plus Ort gefunden werden will, braucht die Gerichte als echten Text auf der Seite.
Fünf Jahre gerechnet: mieten oder einmal kaufen
Die ehrliche Rechnung, mit den Listenpreisen von oben und ohne Aktionsrabatte — es ist unsere eigene Hochrechnung, keine Marktstatistik: Ein Baukasten im Pro-Tarif kostet in fünf Jahren 33 € × 60 = 1.980 €. Das Website-Modul bei einem Gastro-Softwareanbieter liegt bei 290 € im Jahr, also 1.450 €. Unsere Website kostet 1.400 € einmalig plus 29 € im Monat für Hosting und Pflege, zusammen 3.140 € in fünf Jahren. Auf dem Papier sind wir also teurer — das gehört dazugesagt. Der Unterschied liegt in dem, was Sie dafür bekommen: eine individuell gebaute Seite, die Ihnen gehört und die Sie mitnehmen können, Texte und Struktur auf Ihren Betrieb zugeschnitten, plus Ihre Arbeitszeit, die im Baukasten-Modell komplett bei Ihnen bleibt.
Wie viel diese Zeit wert ist, rechnet der Ratgeber Website selbst erstellen oder machen lassen? durch. Die allgemeine Preisübersicht über alle Wege steht im Ratgeber Was kostet eine Website?.
Was laufend dazukommt
- Domain: meist 10–20 € im Jahr. Wichtig: Sie sollte auf Ihren Namen laufen, nicht auf den des Dienstleisters.
- Hosting und Updates: bei Baukästen im Monatsbeitrag enthalten, sonst separat; bei uns ab 29 € im Monat inklusive Domain, sechs Monate Mindestlaufzeit und danach monatlich kündbar.
- Reservierungssystem: ein eigener Posten, siehe unten — gastronovi nennt für die Tischreservierung 89 € im Monat bzw. 890 € im Jahr.
- Fotos: der einzige Posten, an dem man in der Gastronomie nicht sparen sollte. Handybilder vom Mittagstisch bei Neonlicht kosten Sie Gäste, nicht Geld.
- Änderungen: neue Karte, neue Öffnungszeiten, Ruhetag geändert. Klären Sie vorab, ob das im Pflegepreis steckt oder einzeln berechnet wird.
Reservierung: Telefon, eigenes Tool oder Portal
Eine Website ohne Reservierungsweg ist eine Visitenkarte. Welcher Weg passt, hängt vom Betrieb ab — und die Preismodelle unterscheiden sich grundlegend:
Ein Reservierungsmodul beim Gastro-Softwareanbieter kostet laut Preisübersicht von gastronovi 89 € im Monat oder 890 € im Jahr; alternativ bietet der Anbieter einen Erfolgstarif mit 0,49 € je erfolgreicher Online-Reservierung zuzüglich einmalig 99 € Konto-Einrichtungsgebühr an. Reservierungsportale rechnen je nach Modell pro vermitteltem Gast ab — die Konditionen stehen im jeweiligen Vertrag und sollten vor der Unterschrift durchgerechnet werden, weil sie mit dem Erfolg mitwachsen. Und für viele kleinere Häuser ist die ehrlichste Antwort weiterhin: eine gut sichtbare, auf dem Handy klickbare Telefonnummer.
Ob sich für Ihren Betrieb ein Buchungssystem lohnt oder ein einfaches Anfrageformular für Feiern und größere Gruppen genügt, klären wir im Erstgespräch — wie unser System arbeitet, zeigt die Seite Online-Terminbuchung mit Live-Demo. Es ist auf Termine ausgelegt, nicht auf die Verwaltung eines kompletten Tischplans; für ein Haus mit 40 Tischen und drei Sitzungen am Abend ist ein Gastro-Reservierungssystem die passendere Wahl, und das sagen wir dann auch.
Was auf die Seite gehört, damit sie Gäste bringt
- Speisekarte als Text: mit Gerichten, Preisen und Datum der letzten Aktualisierung — kein PDF als einziger Weg zur Karte.
- Öffnungszeiten inklusive Ruhetag und Feiertagen: identisch mit dem Google-Unternehmensprofil. Abweichungen sind der häufigste Grund für verärgerte Gäste vor verschlossener Tür.
- Anfahrt und Parken: auf dem Land oft wichtiger als jedes Foto: Wo stellt man das Auto hin, wie kommt man rein?
- Fotos vom echten Laden: Gastraum, Terrasse, drei bis fünf Gerichte. Stockfotos erkennt jeder Gast, und sie erzeugen genau die falsche Erwartung.
- Feiern, Catering, größere Gruppen: die margenstärksten Anfragen kommen über diese Seite — mit klarer Angabe zu Personenzahl, Räumen und Vorlauf.
- Kontakt in einem Fingertipp: Telefonnummer klickbar, Reservierungsweg oben auf der Seite, nicht im Fußbereich.
Was wir berechnen
Bei uns kostet eine Website mit bis zu sechs Unterseiten 1.400 € einmalig, Hosting und Pflege ab 29 € im Monat. Änderungen an einer bestehenden Seite setzen wir zum Festpreis um und legen das Angebot vorher vor — bei einer Restaurant-Website ist das der wichtigste Satz im Vertrag, weil sich hier mehr ändert als bei anderen Betrieben. Kommt eine Online-Terminvergabe dazu, kostet die 99 € im Monat; die einmalige Einrichtung von 290 € entfällt, wenn Sie sie zusammen mit einem Website-Paket buchen. Was speziell für Restaurants, Cafés und Imbisse dazugehört, steht auf Website für Restaurants und Cafés, alle Pakete auf /preise.
Fazit
Der Bau einer Restaurant-Website ist der günstige Teil: 10 bis 40 € im Monat im Baukasten, 700 bis 3.000 € einmalig beim Dienstleister, bei uns 1.400 € plus ab 29 € im Monat. Über fünf Jahre gerechnet nehmen sich Mieten und Kaufen weniger als gedacht — der Unterschied liegt darin, wem die Seite gehört und wer die Arbeit macht. Entscheidend ist aber nicht der Bau, sondern die Pflege: Eine Seite mit der Karte vom letzten Sommer schadet Ihrem Betrieb. Klären Sie deshalb vor dem Auftrag, wie eine Preisänderung auf die Seite kommt — und was sie kostet.
Häufige Fragen
Im Baukasten rund 10 bis 40 € im Monat: IONOS nennt für MyWebsite Now regulär 12 € (Starter), 18 € (Plus) und 33 € (Pro) inklusive Mehrwertsteuer, wobei die beworbenen Einstiegsangebote befristet und teils an eine Mindestlaufzeit gebunden sind (Stand: Juli 2026, laut Preisseite). Beim Dienstleister kostet eine Seite einmalig etwa 700 bis 3.000 €. Bei MDE Digital sind es 1.400 € einmalig für bis zu sechs Unterseiten plus ab 29 € im Monat für Hosting und Pflege.
Wenn Sie die Karte selbst pflegen wollen und mit Technik zurechtkommen: ja, für den Anfang. Rechnen Sie aber Ihre Arbeitszeit mit und beachten Sie, dass die Miete dauerhaft weiterläuft — im Pro-Tarif sind das nach Listenpreis 1.980 € in fünf Jahren. Ein Gastro-Softwareanbieter wie gastronovi bietet ein Website-Modul für 29 € im Monat bzw. 290 € im Jahr an, wenn ohnehin Kasse und Reservierung dort laufen.
Das hängt vom Modell ab. gastronovi nennt für die Tischreservierung 89 € im Monat bzw. 890 € im Jahr, alternativ einen Erfolgstarif mit 0,49 € je erfolgreicher Online-Reservierung zuzüglich einmalig 99 € Konto-Einrichtungsgebühr (Stand: Juli 2026, laut Preisübersicht). Portale rechnen je nach Vertrag pro vermitteltem Gast ab. Für kleinere Häuser reicht oft eine klickbare Telefonnummer plus ein Formular für Feiern.
Weil Suchmaschinen den Inhalt einer PDF-Karte deutlich schlechter verwerten als echten Text auf der Seite — und weil ein für DIN A4 gesetztes PDF auf dem Handy unlesbar klein ankommt. Wer bei Suchen nach einzelnen Gerichten oder der Küchenrichtung plus Ort gefunden werden will, braucht die Karte als Text. Ein PDF zusätzlich zum Ausdrucken ist in Ordnung.
Das sollten Sie vor dem Auftrag klären. Bei einem Baukasten machen Sie es selbst, bei einem Dienstleister wird es berechnet. Bei uns läuft jede Änderung an einer bestehenden Website zum Festpreis mit Angebot vorab — Sie wissen also vorher, was eine neue Karte kostet. In der monatlichen Pflege ab 29 € stecken Hosting, Domain und technische Updates.